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Tätigkeitsfelder



Unterstützung der Sozialarbeit an der Grundschule „Am Wäldchen“ Strausberg

Kleine Kinder schützen, große Kinder unterstützen“ (SAFETY Kids)

                                                                                                                                                                                                                                    


Prävention sexuellen Missbrauchs, Cybergrooming und Cybermobbing im Grundschulalter

 

Der Jugendsozialverbund Strausberg e.V. hat schon sehr früh, im Jahr 2011,  begonnen, den Auftrag des Runden Tisches aufzugreifen und für Märkisch - Oderland ein  Angebot vor allem auf dem Gebiet der Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch zu unterbreiten. Es wurden Kolloquien, drei erfolgreiche Fachtagungen und in Kooperation mit anderen Präventionsträgern und -projekten sehr nachgefragte Präventionsangebote wie „Ziggy zeigt Zähne“ der Profamilia Brandenburg und „Sex-Päd“, ein sexualpädagogisches Projekt und Fortbildungsreihen für Schulen und Kitas durchgeführt. Eigene Präventionsprojekte für den Grundschulbereich wurden modellhaft entwickelt. Kernstück sind nunmehr zwei Stücke für das Schwarze Theater zu den Themen sexueller Missbrauch in der Familie und sexuelle Übergriffe unter Kindern sowie ein pädagogisches Programm zur sexuellen Selbstbestimmung von Kindern im Vor- und Grundschulbereich und zur Entwicklung von Sozial- und Risikokompetenzen in diesem Alter. Diese Projekte besitzen ein Alleinstellungsmerkmal für den gesamten Landkreis, sogar für Brandenburg. Bestandteil der Angebote sind vorbereitende Fortbildungsveranstaltungen  für Lehrer, die Durchführung von Elternversammlungen sowie eine pädagogische Nachbereitung und pädagogisches Begleitmaterial.

Mit SAFATY Kids erprobte der Antragsteller verschiedene Modellvorhaben, Projekte und Maßnahmen in Klassenverbänden an der Grundschule am Wäldchen.

In den Räumen des Jugendsozialverbund Strausberg e.V. wurden im „Schwarzen Theater“ die Präventionsstücke „Lass das“ und „Hör auf, ich will das nicht!“entwickelt, den Grundschülern vorgeführt und der Inhalt mit den Grundschülern nachbereitet.

                                


Cybergrooming - Sexuelle Belästigung im Internet

Sexuelle Belästigung ist ein weit verbreitetes Problem verändert sich durch die zunehmende Medialisierung der Gesellschaft. Sexuelle Belästigung findet zunehmend mittels moderner Medien statt.  Jedes zweite Mädchen gibt an, bereits mindestens einmal unerwünscht im Chat nach sexuellen Dingen gefragt worden zu sein. Bei den Jungen trifft dies immerhin auf jeden vierten zu. Ein Ansatzpunkt zur Prävention ist das Erlernen von richtigen Reaktionsweisen, wenn sich problematische Situationen bei der Nutzung moderner Medien anbahnen.

 

Cybermobbing als neues Phänomen

Mobbing ist ein Phänomen, das mit der Anwendungsfreundlichkeit und der hohen Verbreitung elektronischer Medien an Intensivität zugenommen hat und damit heute vermehrt in den Fokus von Kindern gerät. Cybermobbing hat aufgrund der Verbreitung durch digitale Medien neue Formen und Auswirkungen angenommen, die dem Opfer kaum Möglichkeiten bieten, den Angriffen aus dem Weg zu gehen.

Die sozialpädagogische Arbeit an der Grundschule am Wäldchen unterstützt mit dem Projekt Streit schlichten – Frieden stiften“ die sozialen Beziehungen der Schüler untereinander und die Entwicklung einer guten Lernatmosphäre insgesamt an der Schule. Begleitet wird das Projekt von

  • Integrationshilfen für Kinder in das Sozialisationsgefüge der Schule
  • Unterstützung von Klassensprechern
  • Projekte zur Eindämmung von Aggressions- und Gewaltpotenzialen
  • Entwicklung und Einrichtung bedarfsorientierter Freizeitangebote   
  •  Einbeziehung der Angebote des Aktivspielplatzes

 

Durch den Jugendsozialverbund Strausberg e.V. besteht darüber hinaus das Angebot

 

  • Elternversammlungen mit spezifischen Themen zu bereichern
  • Projekte am Trägerstandort Mühlenweg 6a für die Grundschüler der Schule exklusiv zu entwickeln
  • Begleitung zu Exkursionen und Wandertagen
  • Unterstützung von Initiativen, die die Kooperation mit außerschulischen Institutionen fördert 
  • Hinweise auf öffentliche Beratungsstellen und die Möglichkeiten der weiteren Akquise von Mitteln für außerschulischer Aktivitäten
Beratung und Unterstützung der Fachkräfte an der Schule bei der Prüfung von Hinweisen und der Risikoabschätzung gemäß § 8a SGB VIII und Einbeziehung der „insoweit erfahrenen Fachkraft“.

Präventionsmaßnahmen im Bereich sexueller Gewalt, Cybergrooming und Cybermobbing


Wie sich Cybermobbing anfühlt, erfahren die Schülerinnen und Schüler  der zweiten und dritten Klasse,  indem sie Rudi den Biber einen Tag lang durch seine Tierwelt begleiten. In einzelnen Szenen beziehen sie Stellung und erarbeiten Regeln für ein faires Verhalten. Das Unterrichtsmaterial ist Teil des Grundschulpaketes im Rahmen von Sicherheit macht Schule. Die Schülerinnen und Schüler werden über eine Bildgeschichte mit Begriffen zum Thema Cybermobbing vertraut gemacht. Über ein Rollenspiel, eingebettet in eine Fantasiegeschichte, machen sich die Schülerinnen und Schüler mit Cybermobbing und den Folgen vertraut und entwickeln Verhaltensregeln.

Surf-Fair gegen Cybermobbing- ein Projekt für Schüler der fünften und sechsten Klassen

Cybermobbing kann unter anderem die Form der Verbreitung von Beleidigungen, Gerüchten, peinlichen Fotos oder Videos per Handy oder Internet einnehmen. Auch wenn dies ein relativ neues Thema ist, so zeigen erste Studien, dass Cybermobbing in Deutschland relativ häufig vorkommt und die SchülerInnen stark belastet.

Surf-Fair dagegen ist ein Präventionsprogramm gegen Cybermobbing, das sich explizit mit dem medienspezifischen Teil des Cybermobbings beschäftigt.

                                       



Präventionstag 2016 Grundschule „Am Wäldchen“

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a, 6b und 6c fand am 27. Januar 2016 ein Informationstag rund um das Thema Prävention statt. Mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler auch für ihre Tätigkeit als Streitschlichter und Aufsichtsschüler fortzubilden. Die Schüler wurden durch den Präventionsbeauftragten der Strausberger Polizeiwache, Herrn Goltze, auf die gesundheitlichen Risiken des Rauchens und Alkoholtrinkens hingewiesen. Ein Filmbeitrag thematisierte darüber hinaus Drogenmissbrauch.

Mit dem externen Trainer, Herrn Gnecko wurden in der Turnhalle Selbstbehauptung, Koordination der eigenen Motorik und Reaktionstraining spielerisch eingeübt.